Über uns

 

Unsere Geschichte

Wir sind eine private Hilfsorganisation und seit 1991 aktiv.

 

Der Auslöser für unsere Gründung war eine Reise einiger Motorradfahrer und Jugendlicher nach Italien. Auf dem Rückweg über das damalige Jugoslawien erlebten sie den Ausbruch des Krieges auf dem Balkan hautnah mit. Tief betroffen organisierten wir spontan einen Hilfstransport mit einem 40-Tonner-Lkw – großzügig zur Verfügung gestellt von der Brauerei Karlsberg/Homburg. Damals waren wir rund 65 Jugendliche aus einer Jugendvereinigung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

 

Aus einer einmaligen Aktion wurde eine kontinuierliche Hilfe. Bereits 1994 konnten wir Unterstützerinnen und Unterstützer aus ganz Deutschland, sowie aus Österreich und der Schweiz gewinnen. In diesem Jahr gründeten wir die Deutsche Humanitäre Stiftung (DHS) als Trägerin unserer Aktivitäten.

 

Heute konzentrieren wir uns vor allem auf die Hilfe für Kinder und ihre Familien – durch Patenschaftsprogramme und gezielte Hilfsaktionen bei großen Katastrophen. Unsere Arbeit wird fast vollständig durch Patenschaftsbeiträge, Spenden und Fördermitgliedschaften finanziert. Wir erhalten keine staatliche Unterstützung, keine Gelder von Unternehmen, NGOs oder Kirchen. Wir sind auf private Hilfe angewiesen.

 

Wir helfen dort, wo niemand hinschaut. Wo der Staat versagt, keine Öffentlichkeit besteht, keine andere Hilfe erreichbar ist – und wo Kinder und ihre Familien dringend Unterstützung benötigen. Diese Menschen haben keine Sicherheit, keine Visa, keine Einreiseerlaubnis in die EU. Kein Bürgergeld, keine Krankenversicherung. Was es gibt: Hunger, Krankheit, Elend – und oft einen viel zu frühen Tod.

 

Unser Grundkonzept besteht aus Nothilfe und Bildungsförderung. Wir bieten Schulunterricht, Kurse und individuelle Förderung – mit dem Ziel, dass Menschen sich langfristig selbst helfen können.

Unser Leitsatz: „Lerne selbst zu fischen – damit später keine Hilfe mehr nötig ist.“

 

Unsere Patinnen, Paten, Spenderinnen und Spender kommen zu rund 90 % aus Deutschland, 5  % aus Österreich, 3 % aus der Schweiz sowie etwa 2  % aus weiteren Ländern wie den Niederlanden, Italien, Belgien oder den USA. Wir sind als gemeinnützig und mildtätig anerkannt und unterliegen der Aufsicht des Landes. Patenschaften, Spenden und Fördermitgliedschaften sind steuerlich absetzbar.

 

Seit unserer Gründung begleiten uns ehrenamtliche prominente Persönlichkeiten als Schirmherrinnen und -herren, darunter Doris Pack (MdEP), Astrid Klug (MdB), Dr. Heiner Geißler (MdB), Theo Magin (MdB) und Indir Ramovic (Botschafter BiH) – einige leider inzwischen verstorben. Hier geht es um politische Rückendeckung bei Botschaften und in Not- und Katastrophengebieten. Staatliche Hilfen oder Gelder bekommen wir nicht. Wir finanzieren unsere Projekte durch Patenschaften, Spenden und ehrenamtliche Tätigkeiten und sind auf jede Hilfe angewiesen.

 

Heute zählen zu unseren ehrenamtlichen Botschaftern: Doris Pack (MdEP a. D.), Lisa-Marie Jeckel (MdL Rheinland-Pfalz), Ralf Hechler (Bürgermeister von Ramstein) und Florian Bilic (MdB).

 

Aktuell sind wir mit Patenschaftsprojekten aktiv in:

 

  • Philippinen
  • Kenia
  • Georgien / Kaukasus
  • Mexiko

Frühere Projektländer waren u. a. Bulgarien, Mosambik, Togo, Indonesien, Kroatien, Bosnien, Albanien, Kosovo, Irak, Russland und die Ukraine – ebenso wie Hilfseinsätze bei Hochwasserkatastrophen in Deutschland (z. B. im Ahrtal, bei Fischbeck oder in Wittenberg).

 

Die Projektarbeit wurde und wird von engagierten Ehrenamtlichen getragen, darunter Gerda und Hans Kießling, Margret und Helmut Heimberger, Horst Ruble, Natalia Iordanova, Ursula Breininger, Sascha Bonenberger, Herbert Hary, Dominik Zschocke, Volker Ellspermann, Roland Lautner und rund 500 weitere Patinnen, Paten, Spenderinnen und Spender, aktive Helfer/innen. Sie leisteten und leisten Jahr für Jahr – neben ihrer beruflichen Tätigkeit – mehrere tausend Stunden ehrenamtliche Arbeit. Sie sind unser Rückgrat; ohne ihren Einsatz wären unsere Projekte nicht realisierbar.

 

Heute wird die Stiftung von Uwe Breininger geleitet, der die Organisation seit ihren Anfängen begleitet und die humanitäre Arbeit vor Ort verantwortet. Unterstützt wird die Projektarbeit hierbei durch unseren ehrenamtlichen Vorstand, unseren ehrenamtlichen Stiftungsrat, einem großen Kreis aktiver ehrenamtlicher Helfer/innen, wie von 6 Mitarbeiter/innen die auf 4 Projektländer aufgeteilt sind und dort wiederrum eigene ehrenamtliche Kräfte vor Ort leiten. Gut ausgebildete ehrenamtliche Helfer/innen waren und sind das Rückgrat der Deutschen Humanitären Stiftung.

 

Werden Sie Teil unserer Gemeinschaft – wir brauchen Sie!

 

Ihr

 

DHS-Team

 

 

Rund 50 Lkw mit Hilfsgütern wurden rein ehrenamtlich organisiert. Zielgebiete: Kroatien, Bosnien-Herzegowina (Schwerpunkthilfe), Albanien und Kosovo. Von der Sammlung in Deutschland, bis zur Verteilung vor Ort wurde alles mit eigenen ehrenamtlichen Helfer/innen durchgeführt, die Hilfen wurden in die Hände der Menschen übergeben, gegen Unterschriften.
Sie halfen immer, wenn Helfer/innen fehlten. Lkw beladen, Lkw beschriften, mit Zelten in den Notegebieten und mehr... Die Bundeswehr.
Irgendwo in den bosnischen Wäldern. DHS Hilfstransport umfährt die Front bei Sarajevo und die Straße gibt nach. Unser ehrenamtliches Helferteam im Einsatz.