Margaret W., geboren 2019, ist ein fröhliches, liebevolles Mädchen aus Ongata Rongai in Kenia.
Sie besucht den Kindergarten der Simply‑Share‑Schule, der etwa 15 Minuten Fußweg von ihrem Zuhause entfernt liegt. Meist bringt ihre Mutter sie und ihre Schwester dorthin, manchmal übernimmt das sogar ihre Lehrerin Anne, die in der Nachbarschaft wohnt. Anne ist für Margaret eine wichtige Bezugsperson — sie lädt sie gelegentlich zu sich nach Hause ein, wo Margaret mit ihrem Sohn Jamal spielt. Schon jetzt steht für Margaret fest: Wenn sie groß ist, möchte sie selbst Lehrerin werden. Ihr Lieblingsfach ist Mathe, und sie liebt es, mit anderen Kindern zu spielen.
In ihrer Freizeit spielt Margaret mit den Nachbarskindern „Küchenspiele“, Familienspiele oder „Rotes Licht/Grünes Licht“. Sie hat eine lebhafte Fantasie und spielt besonders gern mit Puppen. Wer sie erlebt, merkt schnell: Margaret ist ein warmherziges, kreatives Kind, das sich in jeder Umgebung zurechtfindet.
Margaret lebt mit ihrer Familie im Slum Kware. Sechs Personen teilen sich das kleine Haus, in dem sie wohnen. Sie und ihre Schwester schlafen gemeinsam in einem Bett. Das Haus hat Strom, aber keinen Wasseranschluss — das Wasser muss täglich mehrfach vom Brunnen geholt werden. Die Lebensbedingungen sind einfach, doch die Familie hält zusammen.
Ihre Mutter Janet arbeitet als Köchin in einem Hotel und verdient rund 7.000 KSH im Monat (etwa 50 Euro). Sie arbeitet häufig Nachtschichten und kommt sehr müde nach Hause, weshalb Margaret und ihre Geschwister im Haushalt helfen. Ihr Vater John ist 58 Jahre alt und arbeitet als Wachmann in einer Schule, wo er etwa 17.000 KSH (rund 120 Euro) verdient.
Von diesen beiden Einkommen lebt die sechsköpfige Familie von Monat zu Monat. Margaret hat einen älteren Bruder, Joe, der ein College besucht, sowie zwei Schwestern: Joy, die die 9. Klasse besucht, und Grace, die in der 4. Klasse ist. Sonntags geht die Familie gemeinsam in die Kirche — ein fester und wichtiger Bestandteil ihres Alltags.
Margaret ist ein gesundes, neugieriges und liebevolles Mädchen mit viel Potenzial. Eine Patenschaft würde ihr nicht nur Hoffnung schenken, sondern auch die Möglichkeit, ihren Bildungsweg zu stärken und ihrem Traum, Lehrerin zu werden, ein Stück näherzukommen.